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Liebe Leserinnen und Leser des Newsletters,

die micro photonics 2016 liegt nun schon wieder einige Tage zurück. Sie bescherte uns – Ihnen als Teilnehmer, Aussteller oder Besucher, uns als Projekt-Team – vom 11. bis 13. Oktober drei spannende und interessante Messe- und Kongressetage.

Dies wurde uns in zahlreichen Gesprächen von vielen Teilnehmern bestätigt. Einige ausgewählte Einschätzungen lesen Sie beispielhaft in diesem Newsletter. Auch die Statistik kann sich sehen lassen: Mehr als 1.000 Teilnehmer (davon 25% Kongressteilnehmer und 75% Fachbesucher) aus 15 Ländern reisten von fünf Kontinenten zur micro photonics 2016 nach Berlin. Hinzu kamen rund 80 nationale und internationale Aussteller aus den Bereichen Mikrooptik, Mikrosystemtechnik und Optoelektronik, die ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen dem sehr interessierten und hoch qualifizierten Fachpublikum vorstellten. Im folgenden Beitrag sind die wichtigsten Veranstaltungsergebnisse zusammengefasst.

Wir, das Projekt-Team, danken Ihnen vielmals für Ihre Teilnahme und Beteiligung.

Ihre Kerstin Kube-Erkens

micro photonics 2016: Aussteller und Teilnehmer von fünf Kontinenten

Zur micro photonics 2016 kamen über 1.000 Teilnehmer aus 15 Ländern von fünf Kontinenten vom 11. bis 13. Oktober auf das Berlin ExpoCenter City.

Auf der kongressbegleitenden Ausstellung präsentierten rund 80 in- und ausländische Firmen und Institutionen aus den Bereichen Mikrooptik, Mikrosystemtechnik und Optoelektronik ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen. „Das Konzept der neuen Kongressmesse ist von Ausstellern wie Kongressteilnehmern gut angenommen worden“, so Gérald Lamusse, Director Products & New Business der Messe Berlin GmbH. „Bei der Premiere standen Biophotonik sowie Mikro- und Nanophotonik im Fokus. Jetzt sprechen wir mit relevanten Branchenvertretern darüber, welche Anwendungsfelder mittelfristig das größte Potenzial haben. Die Ergebnisse dieses Austauschs werden wir bei der Weiterentwicklung des Veranstaltungskonzepts berücksichtigen.“

Mehr als acht von zehn Ausstellern zeigten sich in einer neutralen Umfrage mit ihrer Beteiligung an der micro photonics zufrieden. Rund 78 Prozent rechneten mit einem guten Nachmessegeschäft und über drei Viertel aller Befragten wollen auch an der Folgeveranstaltung teilnehmen. Die Aussteller kamen aus allen Bereichen entlang der Wertschöpfungskette – von Spezialmaterialanbietern über Laser- und Komponentenhersteller bis zu Anlagenbauern. Zur hohen Internationalität trugen beispielsweise die Gemeinschaftspräsentation von Start-up-Unternehmen und Instituten aus Hamamatsu (Japan) sowie die Teilnahme des Technologie- und Forschungsverbunds CERTI aus Brasilien bei.

Der internationale Kongress war in die beiden Tracks „Biophotonics“ sowie „Micro- & Nanophotonics“ gegliedert und stieß bei den Referenten wie den Teilnehmern auf sehr gute Resonanz. Hinzu kam das umfangreiche Rahmenprogramm, das vom Executive Breakfast über Kooperationsbörsen und Handlungsfeldkonferenzen bis zu Exkursionen reichte. Auch das Thema Nachwuchsgewinnung zählte bei der micro photonics zu den Schwerpunkten. Für Jobinteressenten, egal ob Schüler, Auszubildende und Studenten oder Young Professionals, gab es ein breites Angebot von Speed Dating über Job-Wall und Career Lounge bis zur eigenen Vortragsreihe „Working in Photonics“.

Stimmen zur micro photonics 2016

Stephen G. Anderson, Director Industry Development, SPIE (USA):
„Ich finde das Photonik-Business viel spannender als etablierte Industrien.

Einer der Vorteile ist, dass in die Photonik viele verschiedene Technologien involviert sind. Sie sind zwar alle lichtbasiert, setzen aber zum Beispiel unterschiedliche Materialien ein. Von der micro photonics hatte ich einen guten Eindruck. In den Hallen war eine Menge los und auch mein Vortrag war gut besucht.“

Carlos Lee, Director General, European Photonics Industry Consortium EPIC:
„Die micro photonics ist eine großartige Plattform, um sich mit der Industrie zu treffen. Berlin ist reich an jungen und innovativen Photonik-Unternehmen. Das zieht wichtige Akteure entlang der ganzen Wertschöpfungskette an, von Komponentenherstellern bis zu Anwendungsentwicklern und Integratoren. Die Technologie-Präsentationen von Top-Unternehmen wie Airbus, Thales, Diehl Defence und Philips Innovation Services waren äußerst attraktiv für das Publikum.“

Olaf Meyer, Director Business Development CISS, Qioptiq:
„Ein Konzern wie Excelitas qioptiq passt hier perfekt hin, wir machen die Mikrooptiken und die Mikroelektronik für verschiedenste Anwendungen. Die Schnittmenge der verschiedenen Anwendungsgebiete auf der micro photonics macht es für uns hier besonders interessant. Wir gehen von den Komponenten hin zum Modul oder Subsystem, dafür finden wir hier die richtigen Partner."

Prof. Dr. Jürgen Popp, Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V. (IPHT), Chair des Kongress-Tracks „Biophotonics“:
„Die technologischen Lösungen der Biophotonik – und damit die Themen des Biophotonics-Tracks der micro photonics – sind von höchster Bedeutung für unsere Gesellschaft und für die Industrie. Notwendige Voraussetzung für erfolgreiche Forschung und den Transfer hin zu Produkten ist eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen: Wissenschaftler und Technologieentwickler müssen sich an den Bedürfnissen der Anwender, zum Beispiel den Medizinern, orientieren und eng mit den Verwertern aus der Industrie kooperieren. Die micro photonics kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, diese Zusammenarbeit zu verstärken.“

Gerrit Rössler, Bereichsleiter Optik bei der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und Clustermanager des Optik-Cluster Berlin-Brandenburg:
„Der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Berlin ist international äußerst attraktiv. Das haben wir in unseren Gesprächen während der micro photonics erneut bestätigt bekommen. Zwei bereits bestehende Berliner Kooperationen – mit Hamamatsu in Japan und Santa Catarina in Brasilien – konnten wir hier präsentieren. Im Kontext dieser Kooperation ist am Mittwoch das erste Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Photonik zwischen Berlin und Santa Catarina bewilligt worden.“

Dr. Hennig Schröder, Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM), Chair des Kongress-Tracks „Micro- & Nanophotonics“:
„Im Track zu Mikro- und Nanophotonik ging es unter anderem um neue Herstellungstechnologien mittels Lasertechnik, neue Komponenten und mikrooptische Verbindungstechniken für die Datenkommunikation auf Basis von Siliziumphotonik und integriert-optische Mikrosysteme für die Sensorik. Das Spektrum reichte von Anwendungen für die Biomedizin bis zum Thema Industrie 4.0. Sowohl die Qualität der Vorträge wie auch der sich anschließenden Diskussionen war sehr hoch. Die vielseitigen Möglichkeiten zum Networking wurden begrüßt und rege genutzt.“

Manuel Steidle, Executive Director, Zentrum für Mechaoptoelektronik (CERTI) der Bundesuniversität Santa Catarina (Brasilien):
„Santa Catarina stellt hier die ersten Ergebnisse der Kooperation zwischen der Forschungs- und Technologiestiftung FAPESC und Berlin Partner vor. Dabei sucht man immer zwei Partner von jeder Seite – jeweils ein Unternehmen und einen Partner aus Forschung und Entwicklung. Fünf Unternehmen sind bereits eingebunden, weitere fünf Matchmakings in Planung. So suchen beispielsweise Laserproduzenten aus Deutschland neue Partner in Brasilien und Maschinenhersteller aus Brasilien Optikpartner in Berlin / Brandenburg.“

Starke Beteiligung am micro photonics Innovations-Report

Mit zahlreichen Innovationen haben die rund 80 in- und ausländischen Aussteller zur micro photonics 2016 aufgewartet.

Einen attraktiven Überblick zu Exponat-Highlights und besonderen Services gibt der von der Messe Berlin herausgegebene Innovations-Report, der auch in den nächsten Wochen noch online steht. Insgesamt 20 Aussteller sind in der Zusammenstellung mit ihren Neu- und Weiterentwicklungen sowie Highlights aufgeführt, also rund 25 Prozent der gesamten Ausstellerschaft.

Im Innovations-Report 2016 sind folgende Unternehmen und Institutionen vertreten:

attocube systems AG, CRTM CleanRoomProducts GmbH, eagleyard Photonics GmbH, Ferdinand-Braun-Institut, Finetech GmbH & Co. KG, FISBA AG, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM, Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V., IMM Photonics GmbH, KEYENCE Deutschland GmbH, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), LPKF Laser & Electronics AG, Ocean Optics BV, Ophir Spiricon Europe GmbH, piezosystem jena GmbH, PTF Pfüller GmbH & Co. KG, SmarAct GmbH, Spetec GmbH und VPIphotonics GmbH.

Lichttechnische Lösungen für die Produktion der Zukunft

Mensch-Maschine-Interaktion, generative Verfahren, optische Messtechnik – das sind die Leitthemen des SPECTARIS-Forums „Photonik 4.0“.

Es befasst sich mit lichttechnischen Lösungen für die Produktion der Zukunft und findet am 22. November 2016 in Berlin statt. Die Registrierung beginnt ab 9.30 Uhr. Nach der Begrüßung um 10 Uhr und einem anschließenden Grußwort von Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin im BMWi, folgen ab 10.30 Uhr zwei Impulsvorträge zur „Mensch-Maschine-Interaktion im Zeichen von Industrie 4.0 – Wachstumschancen für die Photonik-Industrie in Deutschland“ und „Sensor Intelligence – Voraussetzung für die Produktionsweise von morgen“.

Nach der Kaffeepause ab 11 Uhr schließen sich fünf weitere Impulsvorträge an: „Digitale photonische Produktion und Industrie 4.0“, „Selektives Laserschmelzen – ein modernes Fertigungsverfahren für komplexe Metallbauteile mit riesigem Potenzial“, „Optische Messtechnik – vielfältige Herausforderungen an eine Querschnitts-Technologie unter Industrie 4.0“, „Digitalisierung in der Photonik: Herausforderungen und Implikationen für einen Photonik-Industriekonzern“ und „Vom Labor in die Werkhalle – THz Sensorik in der Kunststoffindustrie“. Danach steht ab 13.30 Uhr eine Podiumsdiskussion mit den Referenten auf dem Programm. Nach der Kaffeepause sind ab 14.45 Uhr drei parallele Workshops zu den Leitthemen „Mensch-Maschine-Interaktion“, „generative Verfahren“ und „optische Messtechnik“ geplant. Der letzte Programmpunkt des Forums ab 15.45 Uhr ist mit „Aktionspunkte: Allianz Photonik 4.0“ überschrieben. Die Veranstaltung endet gegen 16.15 Uhr.

Mehr Informationen und Online-Anmeldung bis 11.11.2016

Impressum

micro photonics
Melanie Sommer
Projektmanagerin micro photonics
Messe Berlin GmbH
Messedamm 22
14055 Berlin
Tel.: +49 (0)30/3038-2159
Fax: +49 (0)30/3038-2291
E-Mail: m.sommer@messe-berlin.de
Internet: www.micro-photonics.de


Redaktion
Wolfgang Wagner
Pressereferent micro photonics
Messe Berlin GmbH
Messedamm 22
14055 Berlin
Tel.: +49 (0)30/3038-2277
Fax.: +49 (0)30/3038-2279
E-mail: wagner@messe-berlin.de
Internet: www.micro-photonics.de

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